X, ehemals bekannt als Twitter, hat die Möglichkeiten zur Bilderzeugung innerhalb seines Grok-Chatbots auf zahlende Abonnenten beschränkt, nachdem Kritik an der Fähigkeit des Tools laut geworden war, "entkleidende" Bilder von Frauen und sexualisierte Darstellungen von scheinbaren Minderjährigen zu erstellen. Die Änderung, die am Freitag implementiert wurde, fordert Nutzer ohne Premium-Abonnement nun auf, auf die 95-Dollar-Jahresstufe der Plattform aufzurüsten, um auf Funktionen zur Bilderzeugung und -bearbeitung zuzugreifen.
Die Einschränkung erfolgt inmitten einer wachsenden Kontrolle von Elon Musks X und xAI, dem Unternehmen, das für die Entwicklung von Grok verantwortlich ist. Aufsichtsbehörden weltweit untersuchen die Plattform wegen der Erstellung von nicht einvernehmlichen, expliziten Bildern und angeblichen sexuellen Bildern von Kindern. Der Grok-Account auf X antwortet nun auf bestimmte Nutzeranfragen mit einer Nachricht, die besagt, dass die Bilderzeugung und -bearbeitung auf zahlende Abonnenten beschränkt ist, zusammen mit einem Link zur Abonnementseite.
Die Kontroverse um die Möglichkeiten der Bilderzeugung von Grok hat sich in den letzten Tagen verstärkt. Kritiker argumentieren, dass das Tool auch mit den neuen Einschränkungen noch manipuliert werden kann, um unangemessene Inhalte zu erzeugen. Der britische Premierminister Keir Starmer hat die Möglichkeit eines Verbots von X in Großbritannien angedeutet und dabei auf rechtswidrige Aktivitäten auf der Plattform verwiesen.
Weder X noch xAI haben eine offizielle Erklärung zu den spezifischen Änderungen an den Richtlinien zur Bilderzeugung von Grok oder zu den laufenden Untersuchungen abgegeben. Der Schritt, die Bilderzeugung auf zahlende Abonnenten zu beschränken, wirft Fragen nach dem Ansatz der Plattform zur Inhaltsmoderation und ihrer Verantwortung bei der Verhinderung der Erstellung und Verbreitung von schädlichen Bildern auf. Die langfristigen Auswirkungen dieser Einschränkungen auf die Nutzerbindung und die Gesamtfunktionalität von Grok bleiben abzuwarten.
Discussion
Join the conversation
Be the first to comment